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Wiener Stadtentwicklungs-Holding GmbH, Prüfung der Gebarung

 

Die Wiener Stadtentwicklungs-Holding GmbH ("WSH"), deren Gesellschaftsgegenstand insbesondere die Stadtentwicklung einschließlich dem Erwerb von Liegenschaften sowie die Errichtung von Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen ist, wies zum 31. Dezember 2001 eine Bilanzsumme von 24,13 Mio.EUR auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2001 zeigte neben einem negativen Betriebsergebnis von 0,02 Mio.EUR einen Bilanzverlust von rd. 0,01 Mio.EUR.
 
Die Immobilienentwicklung St. Marx GmbH - eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der WSH mit einem Stammkapital von 0,08 Mio.EUR -, deren Gesellschaftsgegenstand die Verwaltung und die Verwertung von Liegenschaften insbesondere im Bereich "Schlachthof St. Marx" umfasst, hatte im Jahr 2001 eine Bilanzsumme von 24,44 Mio.EUR. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2001 schloss mit einem Bilanzverlust von 0,30 Mio.EUR.
 
Von der von der Immoblienentwicklung St. Marx im Jahr 2000 mit einem Stammkapital von 0,06 Mio.EUR gegründeten mm Liegenschaftsbesitz GmbH wurden im Jahr 2001 80 % des Stammkapitals zum Nominale von 0,05 Mio.EUR an drei weitere Gesellschafter verkauft. Eine Einschau war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
 
Feststellungen des Kontrollamtes betrafen die Kassengebarung, Vertragsgestaltung, Abrechnung von Projekten sowie die Koordination mit Gesellschaften der Stadt Wien, die mit ähnlichen Gesellschaftsgegenständen befasst sind.

 

 

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