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MA 15, Prüfung der Organisation des Instituts für Umweltmedizin

 

Zu den Hauptaufgaben des Instituts für Umweltmedizin zählt die Überwachung und Begutachtung der Wasserversorgung der Stadt Wien auf der Basis des Lebensmittelgesetzes, die Überwachung der Gewässer und Grundwässer gemäß dem Wasserrechtsgesetz und der Grundwasserschwellenverordnung, die Überwachung der öffentlichen Bäder und Abwässer in hygienischer Hinsicht sowie die Tätigkeit als Amtssachverständiger. Im Zuge der Erledigung dieser Aufgaben werden Trink-, Oberflächen-, Grund- und Abwasser sowie Schlamm- und Bodenproben mit chemisch-physikalischen, mikrobiologischen, immunologischen und toxikologischen Methoden untersucht. Eine weitere wichtige Aufgabe stellt die Möglichkeit dar, als Ausbildungsstätte zum Facharzt für "Hygiene und Mikrobiologie" dienen zu können. Die umweltmedizinische Beratung der Bürger sollte eine der wichtigsten Aufgaben des Instituts werden.

 

Die Dienstpostenpläne der Jahre 1982 bis 1999 zeigten einen nicht unwesentlichen Anstieg der auf volle Bezüge umgerechneten Bediensteten. Dieser war vor allem auf die Erteilung eines Großauftrages für Wasseruntersuchungen der Donaukraftwerke zurückzuführen. Durch die Kündigung dieses Vertrages kam es ab dem Jahr 1997 zu einem deutlichen Rückgang der Einnahmen. Da der Dienstpostenplan unverändert blieb, lagen ab dem Jahr 1999 die Personalausgaben über den Einnahmen.

 

 

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