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Wiener Linien GmbH & Co KG, Prüfung der Abwicklung des Schienenersatzverkehrs bei U-Bahn-Störungen


Die Einschau des Kontrollamtes in die Vorgangsweisen der Wiener Linien GmbH & Co KG zur Abwicklung spontaner Schienenersatzverkehre bei U-Bahn-Störungen zeigte, dass Routen und Prozesse für deren Einsatz detailliert geplant und entsprechende Verantwortlichkeiten festgelegt waren. Ein Leitsystem für die Fahrgäste samt Einrichtungen zur Informationsweitergabe war vorgesehen. Zusätzliches Personal sowie zusätzliche Busse wurden im Anlassfall zum Einsatz gebracht.


Verbesserungsbedarf zeigte sich bei einzelnen Einrichtungen des Leitsystems, wie Beschilderungen, Anzeigetafeln, Linienführungsplänen und Lautsprecherdurchsageeinrichtungen, bei der Informationsweitergabe an die Fahrgäste sowie bei den Kapazitäten des Schienenersatzverkehrs. Weiters waren teilweise unzutreffende Zielanzeigen an Autobussen und einzelne Fehlhandlungen des Aufsichtspersonals wahrnehmbar.


Die Empfehlungen des Kontrollamtes betrafen unter anderem die Evaluierung einzelner Routen des Schienenersatzverkehrs im Hinblick auf Routenänderungen bzw. Routenerweiterungen, den Einsatz zusätzlicher Busse sowie die Vervollständigung der Ausrüstung der Ersatzhaltestellen.


 
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