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Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund", Prüfung betreffend "effizienter Mitteleinsatz bei der Versorgung der Wienerinnen und Wiener mit Pflegeplätzen durch die Gemeinde Wien Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), das Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser (KWP) und den Fonds Soziales Wien (FSW) Kontingentplätze bei privaten gemeinnützigen Trägern"; Ersuchen gem. § 73 Abs 6a WStV vom 25. März 2010; Gebarungsteil


Aus Anlass eines Prüfersuchens wurden verschiedene Aspekte hinsichtlich der Versorgung der Wienerinnen bzw. Wiener mit Pflegeplätzen durch die Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund", den Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser und den Fonds Soziales Wien (Kontingentplätze bei privaten gemeinnützigen Trägern) einer Einschau unterzogen.


Im Betrachtungszeitraum der Jahre 2008 bis 2010 stieg das Gesamtangebot an stationären Pflegeplätzen von rund 9.000 auf rund 9.500 an, wobei eine Verlagerung von den städtischen Einrichtungen hin zu privaten Einrichtungen erfolgte. Von der Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund" und einer privaten Trägerorganisation wurden über 4.100 stationäre Pflegeplätze mit einer ärztlichen Rund-um-die-Uhr-Betreuung vorgehalten. Diesbezüglich wurde der Magistratsabteilung 24 empfohlen, eine entsprechende Planung über den künftigen Bedarf an derartigen Plätzen sowie deren notwendige inhaltliche Ausrichtung vorzunehmen.


Die Jahresdurchschnittswerte der Pflegegeldstufen der Bewohnerinnen bzw. Bewohner aller Einrichtungen lagen im Bereich von 3,1 bis 5,5. Der Zielsetzung, die Pflegeeinrichtungen der Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund" mögen sich auf betreuungsbedürftige Menschen ab der Pflegegeldstufe 4 konzentrieren, wurde aus verschiedenen Gründen noch nicht in ausreichendem Maß entsprochen.


Die Personalausstattung mit Pflegepersonal lag in den geprüften Einrichtungen der Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund" teilweise deutlich über den im Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetz normierten Mindeststandards, während der Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser und die privaten Trägerorganisationen teilweise noch einen Nachholbedarf zu verzeichnen hatten. Der Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund" wurden unter anderem eine Veränderung seiner Personalstruktur sowie eine Evaluierung der Zahl der Nachtdienste empfohlen.



 
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