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Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH, Prüfung der Errichtung und der Erfüllung des Gesellschaftszweckes

Die Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 9. April 2009 von der Wien Holding GmbH auf unbestimmte Zeit gegründet. Ihr Unternehmensgegenstand umfasst im Wesentlichen die Planung, die Errichtung und die technische Betriebsführung von Rechenzentren für die Stadt Wien, die Verwaltung, die Vermietung, die Verpachtung, die Miete und die Pacht von unbeweglichen Vermögen unter besonderer Berücksichtigung der öffentlichen Zwecke der Stadt Wien und den Anund Verkauf, die Verwaltung, die Vermietung, die Verpachtung, die Miete und die Pacht von beweglichen Vermögen im Zusammenhang mit Rechenzentren.


Die Inbetriebnahme des von der Gesellschaft errichteten Rechenzentrums im 22. Wiener Gemeindebezirk wurde am 27. Dezember 2013 abgeschlossen.


Der Stadtrechnungshof Wien unterzog die Gründung und die Erfüllung des Gesellschaftszweckes der Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH einer stichprobenweisen Prüfung. Dabei wurden die Zweckmäßigkeit des Gesellschaftsvertrages, die Ausstattung der Gesellschaft mit finanziellen Mitteln, die Verwendung dieser Mittel sowie wesentliche Leistungsbeziehungen und Leistungsverträge zur Erfüllung des Gesellschaftszweckes näher betrachtet.


Die Prüfung führte zu Empfehlungen, grundsätzlich die Bestimmungen des Stellenbesetzungsgesetzes anzuwenden, eine Kostenverrechnung zwischen der Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH und der Stadt Wien bzw. der Magistratsabteilung 14 herzustellen und nicht benötigte Finanzmittel an die Stadt Wien zurückzuüberweisen oder einer widmungsgemäßen Verwendung zuzuführen.


 
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