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MA 28, Sicherheitstechnische Prüfung von Passagen; Nachprüfung

Die Nachprüfung der in der Verwaltung und Erhaltung der Magistratsabteilung 28 stehenden Opernpassage ergab, dass neue Mängel in Form von Wasserschäden in Deckenbereichen sowie entlang einer Bauwerksfuge auftraten. Deren Ursprung wurde in einer mangelhaften Abdichtung der Bauwerksfugen angenommen, wobei zum Prüfungszeitpunkt unter anderem Tropftassen zur Vermeidung von Wasserschäden montiert waren. Festzustellen war, dass für den gesamten Projektbereich ein neues Brandschutzkonzept vom September 2013 und zusätzlich ein Gutachten bezüglich des Brandschutzes vom Oktober 2013 vorlagen, welche die Einhaltung des "Standes der Technik" bestätigten. Dem Brandschutzkonzept und dem Gutachten fehlten jedoch der Bezug zu den aktuellen Personenströmen und der Nachweis des Standes der Technik erschien nicht ausreichend schlüssig. Zum Prüfungszeitpunkt waren die Empfehlungen, die Kunstinstallation und die Notbeleuchtung in den Diensträumen der Betriebsaufsicht betreffend, umgesetzt.


Beim Verkehrsbauwerk Schottentor waren in den nicht öffentlichen Bereichen augenscheinlich Verbesserungen vorgenommen worden. Im Zuge der Begehungen wurden aber neuerliche Feststellungen aufgrund von unter anderem Graffiti, Lagerungen von Unrat und einem stark verschmutzten Taubennetz nahe der Geschoßdecke getroffen und daher weitere Empfehlungen ausgesprochen. Die Abstimmung des Brandschutzund Evakuierungskonzeptes für das gesamte Verkehrsbauwerk Schottentor mit der Wiener Linien GmbH & Co KG war zum Prüfungszeitpunkt noch ausständig. Eine Bewertung der Fluchtwege durch eine externe Prüfstelle zeigte Handlungsbedarf in Bezug auf die Einhaltung des maximalen Personenaufkommens im Verkehrsbauwerk auf.


Zum Prüfungszeitpunkt befand sich die Empfehlung zur Übertragung der Erhaltung und Verwaltung der Opernpassage an die Wiener Linien GmbH & Co KG noch in Umsetzung.


 
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