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Wiener Linien GmbH & Co KG, Prüfung von Mehrgebühren

Das U-Bahn-Netz der Wiener Linien GmbH & Co KG ist ein offenes Betriebssystem ohne bauliche Maßnahmen mit entsprechenden Sperren vor dem Betreten der U-Bahnbereiche. Damit besteht die Notwendigkeit, Fahrausweiskontrollen in den U-Bahn-Stationen und Fahrzeugen durchzuführen, um die kostenpflichtige Benutzung durch die Fahrgäste sicherzustellen und dem "Schwarzfahren" zu begegnen. Die Überprüfung der Fahrausweise durch die Wiener Linien GmbH & Co KG sowie die Mehrgebührentarife sind primär in den Beförderungsbedingungen und den Tarifbestimmungen der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) Gesellschaft m.b.H. geregelt.


Der Stadtrechnungshof Wien prüfte die aufbau- und ablauforganisatorische Ausgestaltung der Fahrausweiskontrolle durch die Wiener Linien GmbH & Co KG sowie die Entwicklung des erhöhten Beförderungsentgelts. Die Prüfung umfasste unter anderem die Empfehlungen Wirtschaftlichkeitsprüfungen im Hinblick auf Investitions- und Folgekosten für bauliche Maßnahmen zur Schaffung eines "geschlossenen Systems" vorzunehmen, Überlegungen über eine Differenzierung der Höhe der Mehrgebühr ("Barzahlerbonus") bei künftigen Tarifanpassungen anzustellen, die Schwerpunktkontrollen in den U-Bahnen auszuweiten, Berechnungen, die eine Aussage über die Verlustminimierung durch das "Schwarzfahren" ermöglichen, auf Basis des optimalen Kontrollgrades anzustellen sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen hinsichtlich der Fremdvergabe der Kontrolltätigkeit durchzuführen.


 
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