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MA 17, Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen, Prüfung der Gebarung in den Jahren 2012 bis 2014; Subventionsprüfung

Die Prüfung des Stadtrechnungshofes Wien zeigte, dass der Verein Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen um eine ordentliche Geschäftsführung bemüht war.


Die organisatorischen Grundlagen wurden jedoch dem Umfang der in den letzten Jahren merkbar gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht. Verschärfend kam eine Vielzahl verschiedener Förderungsgeberinnen bzw. Förderungsgeber hinzu. Dadurch war es notwendig, verschiedenartige Förderungsabrechnungen zu erstellen. Weiters ergaben sich dadurch mehrere - zum Teil redundante - Abrechnungsprüfungen, die nach unterschiedlichen Kriterien durchgeführt wurden. Dies nahm hohe Kapazitäten des Vereines und der Förderungsgeberinnen bzw. Förderungsgeber in Anspruch. Darüber hinaus war der Verein in mehrere Bereiche in unterschiedlichen Standorten unterteilt.


Die Rechnungslegung erfolgte in der Form einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung nach dem Vereinsgesetz 2002, welche der Komplexität des Betriebsgeschehens ebenfalls nicht mehr gerecht wurde. Die Evaluierung der Einführung einer doppischen Buchhaltung und einer Kostenrechnung wurde angeraten.


 
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