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Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, Prüfung des Institutes für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde im Sanatorium HERA

Die Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien betrieb im Rahmen der Privatkrankenanstalt Sanatorium HERA das Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, dem organisatorisch die Zahnambulatorien Floridsdorf und Simmering angeschlossen waren. Der primäre Institutszweck lag in der zahnmedizinischen Versorgung der Versicherten der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien mit vertragszahnärztlichen und außervertraglichen Behandlungsleistungen.


Im Überprüfungszeitraum der Jahre 2011 bis 2013 waren die jeweiligen Leitungen der institutsinternen Organisationsbereiche, die Kollegiale Führung des Sanatoriums HERA und die Generaldirektion der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien in die Betriebsführung des Institutes eingebunden. Hinsichtlich der unmittelbaren Führung des Institutes bestanden allerdings Defizite. Weiters stellten sich die Aufgabenverteilung und die Arbeitsabläufe im Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zum Teil verbesserungswürdig dar, weshalb neben der Einführung eines Organisationshandbuches eine Evaluierung der Geschäftsprozesse angeregt wurde.


In Anbetracht der rückläufigen Leistungszahlen und der negativen wirtschaftlichen Entwicklung - der auf Teilkostenbasis ermittelte fiktive Kostendeckungsgrad des Institutes sank im Betrachtungszeitraum von 99,7 % auf 89,3 % - wurden unter anderem Optimierungen des Personaleinsatzes, Maßnahmen zur Auslastungssteigerung sowie die Implementierung einer übergreifenden Strategieplanung empfohlen. Der Stadtrechnungshof Wien vermisste das Vorhandensein steuerungsrelevanter Kennzahlen und stellte in der Institutsabrechnung punktuelle Ausweis- und Berechnungsfehler fest, deren Behebung bereits im Zuge der Einschau in die Wege geleitet wurde.


 
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