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EVN-Wien Energie Windparkentwicklungs- und Betriebs GmbH und EVN-Wien Energie Windparkentwicklungs- und Betriebs GmbH & Co KG, Prüfung der wirtschaftlichen Entwicklung

Die EVN-Wien Energie Windparkentwicklungs- und Betriebs GmbH & Co KG und die EVN-Wien Energie Windparkentwicklungs- und Betriebs GmbH sind beide 50 %-Beteiligungen der Wien Energie GmbH. Die restlichen 50 % an den beiden Gesellschaften werden über eine Tochtergesellschaft von einer anderen Landesenergieversorgerin gehalten. Zum Zeitpunkt der Einschau durch den Stadtrechnungshof Wien betrieben die Gesellschaften einen Windpark mit neun Windkraftanlagen. Zwei weitere Windparks waren bereits fertig entwickelt, deren Baustart sollte Mitte 2016 bzw. Mitte 2017 erfolgen. In Zukunft sollen noch weitere gemeinsame Windparkprojekte der beiden Landesenergieversorgerinnen über die geprüften Gesellschaften verwirklicht werden.

Die beiden Gesellschaften beschäftigten keine eigenen Mitarbeitenden. Alle notwendigen kaufmännischen und technischen Leistungen wurden über Dienstleistungsverträge von den beiden Gesellschafterinnen/Kommanditistinnen bezogen. Die Finanzierung der Projekte erfolgte großteils über langfristige Gesellschafterkredite, welche von beiden Kommanditistinnen zu gleichen Teilen zur Verfügung gestellt wurden. Die geringeren Eigenmittelfinanzierungen stammten aus Gesellschafterzuschüssen.

Die vorgelegten Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnungen aller drei Windparkprojekte zeigten, dass diese wirtschaftlich betrieben werden könnten und dass mit entsprechenden Gewinnen zu rechnen sei.

Die Einschau des Stadtrechnungshofes Wien ergab, dass bei der EVN-Wien Energie Windparkentwicklungs- und Betriebs GmbH & Co KG die Anlaufverluste im Wirtschaftsjahr 2013/2014 aufgeholt und im Prüfungszeitraum Gewinne erzielt werden konnten. Sowohl die Ertragslage als auch die Finanzlage entwickelten sich positiv, wodurch auch Gesellschafterkredite teilweise vorzeitig zurückgezahlt werden konnten. Hinsichtlich der Ertragslage war weiters festzuhalten, dass beide Gesellschafterinnen/Kommanditistinnen neben den Gewinnanteilen auch Zinserträge bzw. Zinseinnahmen, basierend auf

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