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Tätigkeitsbericht 2016

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VORWORT

Mit dem vorliegenden Tätigkeitsbericht kommt der Stadtrechnungshof Wien nicht nur der Berichtslegung im Sinn der Verfassung der Bundeshauptstadt Wien nach, sondern macht deutlich, dass die Wiener Kontrolleinrichtung laufend bestrebt ist, Transparenz sowie den nationalen wie internationalen Wissensaustausch zu fördern.

Wenn es um Transparenz geht, keimt immer wieder die Frage auf "Wer prüft eigentlich den Stadtrechnungshof Wien?". Darauf lässt sich seit dem Verwaltungsjahr 2016 eine konkrete Antwort geben, da sich der Stadtrechnungshof Wien im Rahmen eines "PeerReview"-Prozesses einer freiwilligen Überprüfung durch den Landesrechnungshof Oberösterreich und den Sächsischen Rechnungshof unterziehen lässt. Ziel dieses Prozesses, der unter Einbeziehung wissenschaftlicher Einrichtungen erfolgt, ist die Beurteilung des Iststandes und das Aufzeigen von Verbesserungspotenzialen für die weitere Organisationsentwicklung des Stadtrechnungshofes Wien. Unserem Selbstverständnis entsprechend, möglichst transparent zu sein, werden die Ergebnisse, die im Jahr 2018 vorliegen, in weiterer Folge der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Geht es darum, Verbesserungspotenziale zu erkennen, lohnt sich auch der "Blick über den Tellerrand", und so steht der nationale und internationale Wissensaustausch ganz oben auf der Agenda des Stadtrechnungshofes Wien, zumal Erfahrungsaustausch zwischen Kontrolleinrichtungen nicht nur die Sicht auf die eigene Arbeit schärft, sondern die öffentliche Finanzkontrolle in ihrer Gesamtheit stärkt.

In diesem Zusammenhang stellt vor allem der regelmäßige Austausch mit den Direktorinnen bzw. Direktoren der Landesrechnungshöfe sowie der Präsidentin des Bundesrechnungshofes einen wichtigen Beitrag dar.

Wie in den Jahren zuvor bietet der Tätigkeitsbericht 2016 einen Überblick über die Prüfungsberichte, Berichte über die von den geprüften Stellen abgegebenen Stellungnah

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