Die Wiener Kontrolleinrichtung im Rückblick

Direktor

Der Stadtrechnungshofdirektor wird auf Vorschlag des Bürgermeisters vom Wiener Gemeinderat auf fünf Jahre bestellt. Der Stadtrechnungshof Wien berichtet an den jeweils für die geprüfte Stelle zuständigen, amtsführenden Stadtrat bzw. Stadträtin. Für die Behandlung der Stadtrechnungshofberichte an den Gemeinderat wird ein Gemeinderatsausschuss (Stadtrechnungshofausschuss) gewählt.

Historische Unterlagen

Die nachstehenden Abbildungen stellen eine kleine Auswahl dar. Sie bieten einen Einblick in die Entwicklung des Amtes und sollen auch dazu beitragen, die Einflüsse der geschichtlichen Ereignisse auf den Stadtrechnungshof bzw. das Kontrollamt der Stadt Wien zu dokumentieren.

Hauptbuch

Im Hauptbuch wurden ab dem Jahre 1926 bis zum Verlust der Selbständigkeit im Jahre 1962 sämtliche Rechnungsabschlüsse des Kontrollamtes aufgezeichnet

Prüfungsprotokolle

Die für eine Verwendung im Kontrollamt vorgesehenen Bediensteten mussten in den Jahren 1923 bis 1928 eine Eignungsprüfung ablegen. Die Ergebnisse wurden in einem Protokollbuch festgehalten.

"Das neue Wien"" - Städtewerk Wien 1928

Der vierte und letzte Band des Städtewerkes "Das neue Wien" aus dem Jahre 1928 stellt die größte Publikation über das Wien der Nachkriegszeit dar. Die Seiten 175 bis 178 sind dem Kontrollamt der Stadt Wien gewidmet und wurden vom damaligen Kontrollamtsdirektor Franz Rudolf Müllner verfasst. Er geht in diesem interessanten Beitrag dabei nicht nur auf die Entstehungsgeschichte des Kontrollamtes und seine wesentlichen Aufgaben ein, sondern stellt auch grundsätzliche Betrachtungen zu Unabhängigkeit, Bedeutung und dem Wesen von Kontrolle an.

Personalunterlagen

Ab dem Jahre 1939 bestand an Stelle des Kontrollamtes das Rechnungsprüfungsamt bzw. die Kontrollabteilung der kriegswirtschaftlichen Ämter. Aus den Jahren 1943 und 1944 existieren darüber noch verschiedene schriftliche Unterlagen.

Schemata

Einige ausgewählte Schemata sollen die Entwicklung der Besoldung illustrieren.